Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Jan Korte zum 110. Internationalen Frauentag: „Folgen der Coronakrise treffen Frauen vielfach härter“

Pressemitteilung im Wahlkreis Anhalt

08.03.2021

Während der Internationale Frauentag im vergangenen Jahr vielerorts noch mit traditionellen Veranstaltungen begangen wurde, steht er in diesem Jahr auch im Wahlkreis Anhalt ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Dazu erklärt der anhaltische LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte:

„Erstmals seit vielen Jahren kann der Internationale Frauentag auch in unserer anhaltischen Region leider nicht mit denen durch die Vereine, Verbände und Organisationen gestalteten geselligen Beisammensein, Lesungen oder Konzerten stattfinden. Umso wichtiger ist es, an die Bedeutung des Frauentages gerade in diesem besonderen Jahr 2021 zu erinnern.“

Denn nach Ansicht Kortes sind Frauen in der Coronakrise vielfach härter von den sozialen Auswirkungen betroffen: „In der Pandemie sind es Frauen und Mädchen überall auf der Welt, die als Erste unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise leiden. Sie leiden unter der zunehmenden häuslichen Gewalt und sie sind die ersten, die gesellschaftlich absteigen. Viele in Teilzeit, zu Niedrig- und Mindestlöhnen im Einzelhandel, Friseur- und Kosmetikhandwerk sowie im Hotel- und Gastgewerbe erwerbstätige Frauen kommen nach monatelanger Kurzarbeit und entsprechend geringeren Einkommen finanziell kaum noch über die Runden. Noch härter trifft es die Frauen, die sofort in die Arbeitslosigkeit fielen und Selbstständige, deren Rücklagen aufgezehrt sind und die Finanzhilfen des Staates noch immer auf sich warten lassen. Frauen sind zudem häufig aufgrund ihrer Tätigkeiten im Gesundheits- und Pflegesektor einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt“, klagt der Linkspolitiker.

„Der Teufelskreis aus nicht existenzsichernden Löhnen, die am Ende eines harten Arbeitslebens in Altersarmut enden muss durchbrochen werden“, mahnt Korte und bekräftigt seine Forderung nach wirksamen Coronahilfen für Beschäftigte und Selbstständige sowie die Schließung der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern weiter vertieft“, so Korte weiter. 

Verbunden mit dem Wunsch, diese Ziele gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreiterinnen verwirklichen zu können, gratuliert Jan Korte allen Mädchen und Frauen herzlich zum Weltfrauentag 2021!

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