Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)

Jan Korte zum Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl in Sachsen-Anhalt gewählt

Pressemitteilung im Wahlkreis Anhalt

22.03.2021
Jan Korte beim LINKEN Listenparteitag in Leuna

Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei DIE LINKE hat in Leuna Jan Korte zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Mit einem Ergebnis von 88,9 Prozent wurde der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion auf Listenplatz 1 gewählt. »Ich freue mich über das gute Ergebnis. Jetzt geht es darum für eine starke Linke bei der Bundestagswahl zu kämpfen, damit das Leben der Menschen auch in Sachsen-Anhalt endlich besser wird. Es gibt viel zu tun: Der Kampf gegen Armut und für bessere Lebensverhältnisse ist in der Pandemie nur dringender geworden«, so der Politiker mit dem Direktwahlkreis Anhalt.

Zusammen mit Eva von Angern, der Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, betont Korte außerdem, dass in Zeiten der Pandemie deutlich geworden sei, wie wichtig eine enge Verzahnung von Bund und Land sei: »Die großen Fragen sind nur gemeinsam zu lösen. Die Entprivatisierung der Krankenhäuser liegt in der Hand der Länder und Kommunen, aber die Profitorientierung der Krankenhäuser durch die Fallpauschalen kann nur im Bund verändert werden. Auch beim Thema ›wer bezahlt die Krise‹ braucht es Bund und Land: Die Vermögensabgabe muss der Bund beschließen, während eine Vermögenssteuer von den Ländern erhoben werden muss.«

»Ich freue mich über die Wahl von Jan Korte, der die Partei souverän und mit Leidenschaft in den Bundestagswahlkampf führen will«, so Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende im Magdeburger Landtag. »Wir kämpfen im Land mit großem Engagement gegen Kinderarmut, die immer auch Elternarmut ist, aber viele Entscheidungen müssen vom Bund getroffen werden. Zwar können wir uns für gute Löhne bei Vergabeverfahren einsetzen, aber einen flächendeckenden Mindestlohn und eine Kindergrundsicherung kann nur der Bund beschließen.«

Beide betonen, dass die LINKE auf Bundes- und Landesebene gemeinsam für ihre Ziele kämpft. »Ich freue mich außerdem über die Unterstützung des Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl im Landtagswahlkampf. Sachsen-Anhalt ist die letzte Wahl vor der Bundestagswahl und wird richtungsweisend!«

Solidarität junger Menschen in der Pandemie anerkennen!

"Viele junge Menschen wären in den letzten zwei Jahren gereist, hätten Freunde besucht, hätten ihren Abschluss gefeiert, wären auf Konzerten und Festivals gewesen. Sie hätten die Zeit ihres Lebens gehabt. Wir könnten dafür sorgen, dass diese Zeit nicht der Pandemie zum Opfer fällt, sondern dass sie jetzt erst kommt", habe ich in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel geschrieben.
Lesenswert
  • 30.04.2021, Presseerklärungen

    "Anwältin der Ostdeutschen"

    Mit einem provokanten Plakat hat DIE LINKE Sachsen-Anhalt eine lange überfällige Debatte angestoßen: 30 Jahre nach der Wende muss die Benachteiligung von Ostdeutschland ein Ende haben! Über die Debatte berichten einige Medien:
Presseecho
  • 10.06.2021, Presseecho

    Streiten, aber fair!

    Die Union entdeckt ihr Herz für soziale Fragen erst dann, wenn es um Klimaschutz geht – das war eine richtige Feststellung von Ricarda Lang. Als Linker stört mich allerdings, dass die Grünen trotzdem eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl in Erwägung ziehen. Darüber muss man streiten, aber man muss es fair tun. Wegen der unterirdischen Angriffe auf meine Kollegin habe ich mich mit ihr solidarisiert.
Vernetzt
Zum Seitenanfang springen, Zur Navigation springen, Zum Inhalt springen, Suche.