Jan Korte, MdB (DIE LINKE) (www.jan-korte.de)
  • "Bundestag prüft rechtliche Schritte gegen AfD"

    20.11.2020
    Nach den Vorfällen am Rande der Plenarsitzung am Mittwoch hat der Ältestenrat des Bundestags darüber beraten. Ich habe dort und bei meinem Pressestatement danach deutlich gemacht, dass das Verhalten von AfD-Abgeordneten und ihren Gästen Konsequenzen haben muss.
  • "FDP und Linke fordern mehr Beteiligung"

    16.11.2020
    Was hat sich bewährt, was hat sich nicht bewährt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie? Ich vermisse von der Bundesregierung hierzu eine Evaluierung - auch um die Akzeptanz für Maßnahmen zu erhalten. Mein Statement im "Bericht aus Berlin" im ZDF am 15.11.2020
  • "Kliniken müssen entprivatisiert werden"

    15.11.2020
    Meine Mutter war ihr ganzes Berufsleben Krankenschwester. Gegen Ende ihres Berufslebens musste sie die gleiche Arbeit mit nur noch der Hälfte der Belegschaft stemmen. Eine Lehre der Pandemie muss die Entprivatisierung der Krankenhäuser sein.
  • Corona-Krise: Linke fordert von Merkel „Sozialgipfel“

    14.11.2020
    Arme Menschen haben ein überdurchschnittliches Risiko, sich zum Beispiel durch beengte Wohnverhältnisse und schwere Arbeitsbedingungen mit dem Virus anzustecken, sie haben auch ein höheres Risiko, an einer Erkrankung zu sterben. Und auch die Digitalisierung als vielfach propagiertes Allheilmittel für alle Bildungsprobleme stößt in armen Familien an ihre Grenzen, wenn der Raum schlichtweg nicht ausreicht, oder der schnelle Internetanschluss zu viel kostet ...
  • "Das Online-Problem der CDU"

    06.11.2020
    Gerade mit Grundgesetzänderungen darf nicht leichtfertig umgegangen werden, da erwarte ich von der CDU mehr Seriosität, selbst von Friedrich Merz. Auch unserer Parteitag ist abgesagt worden, wir kämen aber nicht auf die Idee, von der Republik spontane Gesetzänderungen zu fordern, nur weil es besser in unsere Agenda passt.
  • Kommentar zu den US-Wahlen

    06.11.2020
    Noch sind die Stimmen der US-Wahl nicht vollständig ausgezählt, doch dass es überhaupt so knapp werden konnte, das sollte uns zu denken geben. Woran es liegt, dass es in Staaten wie Pennsylvania so eng wurde, wo früher die klassische amerikanische Industriearbeiterschaft gelebt hat und die seit Roosevelt immer demokratisch gewählt hat? Darüber habe ich im Interview mit Phoenix geredet.
  • "Das Parlament muckt auf"

    29.10.2020
    Schon in den letzten Wochen wurde über mehr Parlamentsbeteiligung bei den Beschlüssen zur Corona-Eindämmung diskutiert. Auch deshalb ist es unverständlich, dass trotzdem erneut Bund und Länder Maßnahmen ohne die Parlamente abgestimmt haben - der Diskussion darüber stellte sich Bundeskanzlerin Merkel erst danach. Lediglich das Land Thüringen will sich das Votum des Landtags einholen.
  • SPD in Berlin will zurück in die Vergangenheit

    21.10.2020
    Die designierten SPD-Vorsitzenden in Berlin wollen zurück in die Vergangenheit. Schlau ist das nicht, auf CDU light zu machen und sich aus heiterem Himmel von der populären Koalition zu distanzieren, die man selbst anführt, habe ich dem Spiegel gesagt:
  • „Je tiefer ein Grundrechtseingriff ist, desto stärker muss er begründet werden“

    14.10.2020
    „Die Linksfraktion, die im März die Ausrufung der Pandemie-Lage bis zum 30. September befristen wollte, fordert als ersten Schritt zur Transparenz, dass sich die Regierung regelmäßig erklären muss. ‚Zweiwöchentliche Regierungserklärungen zu den Pandemie-Maßnahmen der Regierung, abwechselnd von Kanzlerin und Gesundheitsminister, wären ein guter Anfang‘, sagte der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Jan Korte…
  • »Eine schwierige Kiste«

    13.10.2020
    "Die Debatten und Profilierungsversuche im Vorfeld der Bund-Länder-Konferenz werden leider immer schriller und nicht gerade zielführender. Wir brauchen kein Ausspielen von Jung gegen Alt und kein Drehen an der Repressionsspirale, sondern einen Pandemie-Gesellschaftsvertrag. Oberstes Gebot dabei ist der Schutz der Menschen aus Risikogruppen und die Solidarität aller ...
  • "Das Notstromaggregat des Parlamentarismus"

    10.10.2020
    So unterschiedlich die demokratischen Oppositionsfraktionen auch sind, ist es manchmal wichtig, zum Beispiel in Fragen der Parlamentsrechte zusammenzuarbeiten. Darüber ist auf Zeit-Online ein Artikel erschienen:
  • "Pläne für neues Lobbyregister"

    11.09.2020
    Für Misstrauen gegenüber der Politik gibt es ja durchaus reale Anknüpfungspunkte, die meisten bei der CDU. Ich finde, dafür muss man sorgen, dass die ausgeräumt werden. Das geht nur durch absolute Transparenz und ein umfassendes Lobbyregister. Darüber habe ich mit dem Deutschlandfunk gesprochen.
  • "Opposition fordert Aufklärung über 'Privataudienzen' bei Scholz"

    05.09.2020
    Wenn ausgerechnet der Finanzminister in seiner Zeit als Hamburger Bürgermeister Steuerbetrügern Privataudienzen gewährt hat und darüber schweigt, müssen wir erst recht darüber reden. Über die Forderung der LINKEN an Finanzminister Scholz nach Aufklärung berichtete unter anderem der Spiegel.
  • Keine Gebühren für Pflichtdokumente!

    27.08.2020
    Die Ausstellung von Ausweisdokumenten ist keine Extra-Leistung der Behörden, sondern eine notwendige allgemeine Dienstleistung für alle Bürgerinnen und Bürger, die der Ausweispflicht unterliegen. Dafür sollte genauso wenig eine Gebühr erhoben werden wie für die Bearbeitung einer Steuererklärung.
  • Scharfe Kritik an Wahlrechtsreform

    27.08.2020
    Bei der Wahlrechtsreform läuft es so, wie es meistens läuft in der Großen Koalition: Im Endeffekt wirkungslos, bei Vorteilen für die CDU/CSU oder ihre Klientel.
  • "Linke Pragmatiker drängen auf Richtungsentscheidung"

    07.08.2020
    „Wir erwarten vom kommenden Bundesparteitag eine echte Richtungsentscheidung und ein starkes Signal des Aufbruchs – hin zu einem wirklichen Politikwechsel im Land“, meinen wir aus dem erweiterten ReformerInnenlager mit Blick auf den Parteitag im Herbst. Das Papier findet ihr hier; außerdem hat Der Spiegel darüber berichtet ...
  • LINKE mit Aktionen gegen Klinikschließung

    16.07.2020
    Die Zukunft der Frauenklinik Bitterfeld ist unklar - mein Team und DIE LINKE. Anhalt-Bitterfeld haben heute eine Unterschriftensammlung für den Erhalt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bitterfeld-Wolfen gestartet. Trotz schlechten Wetters fand in Wolfen der erste Infostand dazu statt, weitere werden folgen. Über den Protest gegen die Schließung der Klinik berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.
  • "Opposition wirft Union und SPD 'Hinhaltetaktik' beim Lobbyregister vor"

    19.06.2020
    Am Anfang der Legislaturperiode hat meine Fraktion DIE LINKE. im Bundestag einen Gesetzentwurf für ein Lobbyregister vorgelegt. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/000/1900015.pdf Eigentlich soll es dazu, sowie zu den Vorschlägen von FDP und Grünen, eine Anhörung geben, die aber von der schwarz-roten Ausschussmehrheit immer weiter verzögert wird. Der Fall Amthor zeigt, dass die Hinhaltetaktik von CDU/CSU und SPD gefährlich ist. Es geht auch um das Vertrauen in die Politik und die Demokratie!
  • "Linksfraktion fordert Änderung des Infektionsschutzgesetzes"

    19.06.2020
    In meinem Wahlkreis wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass Eltern von Kindern mit Vorerkrankungen, die deshalb zu Risikogruppen gehören und in Pandemiezeiten keine Kita oder Schule besuchen können, keine Entschädigung für Lohnausfälle bekommmen. Ich habe daraufhin an Gesundheitsminister Jens Spahn geschrieben und um eine dringende Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes gebeten.
  • SPD verzögert Lobbyregister

    19.06.2020
    Die "SPD dringt auf ein Lobbyregister", titelt die Badische Zeitung heute. Die SPD hat gestern erst zusammen mit ihrem Koalitionspartner CDU/CSU die Anhörung zu unserem Gesetzentwurf für ein Lobbyregister verschleppt - einem der ersten Gesetzentwürfe, die in dieser Legislaturperiode überhaupt vorlagen (Drucksache 19/15). Es ist wirklich bedauerlich, dass die SPD in einem Punkt immer schlechter wird, nämlich darin, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.
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  • 25.06.2021, Blog

    Zur letzten Sitzungswoche der Wahlperiode

    Die letzte reguläre Sitzungswoche geht heute zu Ende, nur am 7. September wird der Bundestag noch einmal zu einer Debatte zusammenkommen. Wir haben die Woche genutzt, um eines der wichtigsten Themen der letzten Monate noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen: Die Situation der Krankenhäuser im Land. Nur durch Milliardenzuschüsse der öffentlichen Hand konnten sie in der Pandemie funktionieren. Die Krise hat gezeigt, dass die Profitlogik und der Markt im Gesundheitswesen keinen Platz haben: Krankenhäuser sollen Menschen gesund machen, statt Profite abzuwerfen. Wir wollen öffentliche Krankenhäuser, die Menschen gesund machen, in denen das Personal gut verdient und die auch in ländlichen Regionen gut erreichbar sind.
Presseecho
  • 22.07.2021, Geschichtspolitik

    Pinochets deutscher Folterknecht Walther Klug muss in Chile in Haft

    Der in Chile wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen, Beteiligung an der Entführung und Ermordung von 23 Arbeitern während der Pinochet-Diktatur rechtskräftig verurteilte Deutsch-Chilene Walther Klug Rivera wurde am 12. Juni in Buenos Aires verhaftet. Jan Korte, der zu diesem Fall bereits 2019 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt hatte, begrüßte die Verhaftung und erwartet von der Bundesregierung erwartet Korte mehr Engagement, damit Deutschland nicht länger als sicherer Hafen für Diktatur-Verbrecher wie Klug dient.
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